Devisentransaktionssteuer

Der New Yorker Börsencrash von 1929 als Webgereiter für eine Devisentransaktionssteuer

Zurückzuführen ist die Devisentransaktionssteuer bereits auf das Jahr 1929 und den in diesem Jahr durch die unkontrollierbare Zunahme von Spekulationen mit Wertpapieren hervorgerufenen Börsencrash an der New Yorker Wall Street. Der britische Finanzminister John Maynard Keynes (1883-1946) hatte zu dieser Zeit einen Vorschlag unterbreitet, Finanztransaktionen jeglicher Art zu besteuern, um Spekulationen einzudämmen und die Märkte zu stabilisieren. Sein internationaler Einfluss reichte jedoch zu dieser Zeit nicht aus, um eine Mehrheit für diese Steuer zu gewinnen. Letztendlich fand eine solche Besteuerung nie statt. Trotzdem war hier bereits der Grundgedanke der Tobin-Steuer geboren. Der grundlegende Unterschied zwischen der „Keynes-Steuer“ und der Tobin-Steuer bestand lediglich darin, dass die Steuer von Keynes sich auf alle Arten von Wertpapiertransaktionen beziehen sollte, wogegen Tobin sich auf den Bereih des Devisenmarktes beschränkte.

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